Willkommen auf meiner Seite zur analogen Fotografie

Diese Seite entstand ursprünglich im Kontext meiner Retrospektive - 2020. Heute ist sie etwas anderes geworden: ein Arbeitsraum. Ich bin seit über 60 Jahren Fotografin. Der größte Teil meiner Arbeit ist analog entstanden – auf Film, in Serien, in Begegnungen. Jetzt, viele Jahre später, kehre ich zu diesen Arbeiten zurück.
Ich sichte mein Archiv, ordne, verbinde, stelle Fragen. Daraus entsteht mein Werkverzeichnis.
Auf diesem Blog geht es um die Entstehung meiner Fotografien – aber auch um das, was sich erst im Rückblick zeigt: Entscheidungen, Haltungen, Zusammenhänge. Um Erfahrungen, Erinnerungen und das, was zwischen den Bildern liegt.
Analoge Fotografie ist für mich kein abgeschlossenes Kapitel. Sie ist ein Teil meiner Gegenwart.
Ich lade dich ein, mich auf diesem Weg zu begleiten.


Wenn du auf dieses Bild klickst, kommst du zu meinem YouTube-Kanal. Diese Video gehört zu meinem aktuellen Arbeitsprozess am Werkverzeichnis. Es zeigt nicht ein fertiges Ergebnis, sondern einen Moment des Verstehens.

Konfabulation und Archiv

Als ich das Wort Konfabulation hörte, hatte ich das Gefühl, es ist mir sehr vertraut.In der Neuropsychologie bezeichnet Konfabulation das unbewusste Ergänzen von Erinnerungslücken. Das Gehirn erzeugt Zusammenhänge, damit etwas stimmig wird – nicht als bewusste Lüge,...

Ich überarbeite diese Homepage

Aktuell überarbeite ich einige Seiten dieser Homepage, um Inhalte zu aktualisieren und die Darstellung zu verbessern. Während dieser Anpassungen kann es passieren, dass manche Abschnitte bislang nicht ganz stimmig aussehen oder sich das Layout kurzfristig verändert....

Nur ein Foto?

Der besondere Augenblick, den dieses Foto dokumentiert, ist der, in dem ich selbst ein Foto von Raissa Gorbatschow mache.

Was ist die Bedeutung?

Diese Ähnlichkeit trägt etwas Tiefgründigeres in sich – eine stille Kontinuität, die uns alle durch das Band der Zeit verbindet. Vielleicht liegt darin eine Art Trost. Es ist, als ob die Gesichter unserer Kinder und Enkel uns daran erinnern, dass wir ein Teil eines größeren Ganzen sind – dass unsere Spuren, ob bewusst oder unbewusst, weiterleben.

Ein Formular

Durch die Nutzung des entwickelten Formulars wird die Basis für ein umfassendes Werkverzeichnis geschaffen, das sowohl in gedruckter als auch digitaler Form als Nachweis für das eigene Schaffen dient. Dies ist nicht nur für die persönliche Organisation von Bedeutung, sondern auch für externe Zwecke wie Ausstellungen, Publikationen und den Erhalt des kulturellen Erbes.

Auf der Suche nach Unterstützung

Ein Werkverzeichnis für mein fotografisches Archiv will ich erstellen. In den letzten Wochen habe ich unzählige eMails geschrieben und versendet. Es ist ein ungewöhnlicher und doch entscheidender Schritt in meiner Reise als Fotografin, denn ich suche nach...

185 Jahre Fotografie

Heute feiern wir ein bemerkenswertes Jubiläum: 185 Jahre Fotografie. Die Fotografie hat die Welt in vielerlei Hinsicht verändert, und ich hatte das Glück, in den letzten 60 Jahren ein Teil dieser Entwicklung zu sein. Als Fotografin habe ich Momente eingefangen, die...

Analoge Fotografie – Immaterielles Kulturerbe

Köln, 15.04.2024 PRESSEMITTEILUNG Analoge Fotografie ist nominiert für die Aufnahme in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes Der Deutsche Fotorat ist seinem Ziel, der offiziellen Anerkennung analoger Fotoverfahren als immaterielles Kulturerbe durch...

Der Welt den Rücken…

Dieser Satz kam mir in den Sinn, als ich neulich feststellte, dass Fotos, die ich 1988 gemacht habe, Ähnlichkeit mit aktuellen Arbeiten aufweisen. Ich habe mich gefragt, was dieser Satz für mich bedeuten könnte.Will ich mich von den üblichen Konventionen der...

Knappe70 – Die Reise ist wichtiger als das Ziel

Die Beschäftigung mit diesen alten Arbeiten hat mir bewusst gemacht, dass ich zu der Fotografin, die ich in dieser Zeit gewesen bin, keinen Kontakt mehr habe/hatte was nicht gut ist. Seit dem mir das bewusst geworden ist, scheint sich etwas zu ändern und ich fühle...

180 Jahre Fotografie – Photography

Die öffentliche Bekanntmachung der Daguereotypie am 19. August 1839 in der Pariser Akadmie der Wissenschaften gilt als Geburtsstunde der Fotografie. Louis Jacques Mandé Daguerre fotografierte auf versilberten Kupferplatten, die mit Jod und Quecksilber behandelt und in...

Analoge Fotografie

Ich hatte ja geschrieben, dass ich mir selbst begegnet bin. Was ich meine ist, ich habe die Fotografin wiedergetroffen, die ich zu analogen Zeiten gewesen bin. Aus einem unbekannten Grund hatte ich die nicht mehr in meinem Erinnerungsspeicher, so scheint es.Ich habe...

Februar 1989 – ein Selbstportrait

Februar 1989 – ein Selbstportrait

In den vergangenen Jahren, vor allem seitdem ich 2011 mein Portraitstudio eröffnet hatte, habe ich sehr zurückgezogen gelebt. Ich habe gearbeitet, gearbeitet und gearbeitet, für viel anderes war eigentlich keine Zeit. Ja, o. k., ich bin nach Ameland in Urlaub...

Diakonissen – 80 und kein bisschen leise

Hier bekommt die Überschrift Alter ist nur eine Zahl, eine ganz spezielle Bedeuteung. Das sind Martha Messner und Emmi Neumann, 2 Diakonissen und über 80zig Jahre alt, als ich sie 1984 als Teil der Menschenkette von Hasselbach im Hunsrück nach Duisburg, in...

Analoge Fotografie – nostalgische Gedanken

Dieses Foto hatte ich in meinem Facebook Account veröffentlicht. Und ein Kommentar dazu lautete: “Ein toller Bildstil”.Ich fragte nach, was damit gemeint sei: “Als Kontaktabzug zusammenfügen finde ich es originell“. Daraus entwickelte sich dann ein Gespräch und ich...

Archiv Recherche

Bin gerade in meinem Archiv unterwegs und finde diese Fotos – alle aus analogen Zeiten. Ja, die Technik der Fotografie hat sich geändert. Doch diese Fotos haben immer noch ihren Wert.

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