Ein Leben in Fotografien – neu gelesen
Heute Vormittag habe ich rein zufällig etwas von einem Urteil (OLG Düsseldorf v. 2.04.26 I-20 W 2/26) gelesen. Ich verstehe diesen Text nur sehr schwer, mir ist diese Sprache nicht vertraut, in der die Begründung des Urteils verfasst ist. Worum geht es:Eine Fotografin hatte ein Unterwasserfoto eines Hundes erstellt. Ein ehemaliger Kooperationspartner lud dieses Foto…
Ich habe diese Homepage selbst erstellt – ohne Plan, ohne Anleitung, nur durch Ausprobieren. Dabei habe ich etwas Entscheidendes verstanden: Ich lerne nicht durch Erklärungen, sondern im Tun.Was wie ein technisches Problem mit WordPress begann, wurde zu einer Erkenntnis darüber, wie mein Denken funktioniert. Eine neue Homepage für meine analoge Fotografie. Ich musste das selbst…
Es beginnt nicht mit einer Idee. Es beginnt mit einem Unbehagen. Das bisherige Logo war richtig. Durchdacht. Konstruiert. Es trug Ordnung in sich – Proportion, Geometrie, ein fast architektonisches Denken. Und doch lag darin eine Strenge, die mir in letzter Zeit fremd geworden ist. Oder vielleicht: zu eng. Ich habe begonnen, mich zu lösen. Nicht…
Ich habe in den letzten Tagen begonnen, eine neue Website zu bauen.Ohne Plan, ohne fertige Vorstellung davon, wie sie am Ende aussehen soll. Es war eher ein Suchen als ein Umsetzen. Ein vorsichtiges Herantasten an etwas, das sich erst im Tun zeigt. Es ist nicht nur diese neue Webseite, die Veränderungen dokumentiert, es ist die…
Als ich das Wort Konfabulation hörte, hatte ich das Gefühl, es ist mir sehr vertraut.In der Neuropsychologie bezeichnet Konfabulation das unbewusste Ergänzen von Erinnerungslücken. Das Gehirn erzeugt Zusammenhänge, damit etwas stimmig wird – nicht als bewusste Lüge, sondern als Versuch, Kohärenz herzustellen.Ich arbeite zurzeit intensiv an meinem fotografischen Archiv. Negative, Kontaktbögen, Abzüge, digitale Daten – ein Leben…
Es ist eine Entscheidung, die mein Werk durchzieht: Ich habe mich der Sichtbarkeit von Frauen gewidmet.Ihrer Präsenz. Ihrer Selbstverständlichkeit im Foto. Das ist keine Lücke. Keine Auslassung. Sondern eine Setzung. Und doch gibt es diesen Einwand:Männer seien in meiner Verschlagwortung unterrepräsentiert. Ich kann dem nicht widersprechen. Also beginne ich, genauer hinzusehen. Wo kommen Männer in meinem Werk vor?…